Familie Andrist

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Stammbaum

Der Stammbaum geht zurück bis ins Jahr 1510
Link: Nachfahrenliste Jacob Andrist (*1510)

Es gibt noch weitere Familien Andrist im Simmental mit Heimatort Reichenbach, Boltigen und Erlenbach.

Wohnorte

Link: Wohnorte

Wild Andrist und Zahm Andrist

 

Berg Andrist

Hinten im Kiental, nahe beim Schilthorn, befinden sich die beiden Bergspitzen "Wild Andrist" und "Zahm Andrist".

Link: Bildergalerie

Bären-Saga

Andrist-Saga

Die Geschichte vom Bärenpfad

Einst hauste im hinteren Kiental ein grosser Bär, der unter den Herden viel Schaden anrichtete. Ein Senn, namens Hans Andrist, ging eines Tages von Gornern über einen steilen Pfad ins Tal hinunter. Plötzlich stand das riesige Tier vor ihm. Hans Andrist konnte nicht ausweichen, denn der Pfad war schmal und der Abgrund tief. Der Senn dachte, es sei besser, schnell zu sterben, als langsam aufgefressen zu werden. Er umfasste mit starken Armen den Bären und drängte ihn dem Abgrund zu. Zusammen stürzten sie in die Tiefe. Der schwere Bär schlug zuerst am Boden auf, der Senn kam auf ihn zu liegen und wurde so gerettet. Seither heisst dieser Weg "Bärenpfad". Den tapferen Mann nannte man darauf den "Wilden Andrist", im Gegensatz zu seinem Bruder, dem "Zahmen Andrist". Ihre Namen leben fort in den zwei Berggipfeln oberhalb Gornern.

Quelle: Kientaler Sagenwege, Verkehrsverein Kiental und Reichenbach, Illustration Schülerinnen und Schüler aus Faltschen